Desensibilisierung – jetzt an die nächste Allergiesaison denken
Desensibilisierung – jetzt an die nächste Allergiesaison denken
Die Desensibilisierung (spezifische Immuntherapie) ist die einzige Behandlung, die die Ursache einer Allergie behandelt. Dabei wird das auslösende Allergen über einen längeren Zeitraum in kontrollierter Dosierung verabreicht – als Spritze oder als Tablette bzw. Tropfen unter die Zunge. Ziel ist es, das Immunsystem an den Allergieauslöser zu gewöhnen und die allergische Reaktion deutlich zu reduzieren.
Wann ist der richtige Zeitpunkt?
Der optimale Beginn hängt vom jeweiligen Allergen ab:
- Bei Pollenallergien empfiehlt sich der Start außerhalb der Pollensaison, idealerweise im Herbst oder Winter bis Ende Januar.
- Bei Hausstaubmilbenallergien kann die Behandlung ganzjährig begonnen werden.
- Bei einer Insektengiftallergie sollte die Desensibilisierung möglichst früh nach Diagnosestellung erfolgen.
Grundsätzlich gilt: Je früher begonnen wird, desto besser lässt sich der Krankheitsverlauf beeinflussen.
Was bringt die Behandlung?
Die Desensibilisierung kann allergische Beschwerden wie Niesen, Schnupfen, Husten oder Atemnot deutlich lindern, den Bedarf an Medikamenten senken und einer Verschlechterung der Allergie – etwa der Entwicklung von allergischem Asthma – vorbeugen. Erste Verbesserungen zeigen sich häufig bereits nach wenigen Monaten. Die Behandlung erstreckt sich in der Regel über drei Jahre und wird durch regelmäßige ärztliche Kontrollen begleitet. Sie ist gut verträglich und sicher. Lassen Sie frühzeitig prüfen, ob eine Desensibilisierung für Sie sinnvoll ist – wir beraten Sie gerne persönlich in unserer Facharztpraxis Hanse HNO.
Ihr Dr. med. Armin Mechkat und Team